Blinden-Unterstützung

Was ist das Ziel der Übung?

Die Teilnehmenden erforschen die Beziehung zwischen Unterstützer und unterstützter Person.

Wie kann diese Beziehung gleichberechtigt und auf „Augenhöhe“ gestaltet werden, auch wenn die eine Person etwas tun kann, was die andere (noch) nicht kann?

Welche Methode soll angewendet werden?

Bauen Sie einen sicheren Hindernis-Parcours in einem Raum. Die Teilnehmenden bilden Paare. Jeweils einer bekommt die Augen verbunden. Gemeinsam müssen sie eine bestimmte Anzahl von Punkten in dem Hindernis-Parcours besuchen.

Diese Rollen können nach einer Zeit gewechselt werden.

Danach Fragen an die Teilnehmer, die die Augen verbunden hatten:

  • Hast du gesehen, wo du entlang gingst?
    • Nein, genau so wird es den Leuten gehen, denen du ein Peer-Unterstützer sein wirst. Du kannst nicht sehen, wie deine Zukunft ist. Das kann sehr unheimlich sein!
  • Wer ist verantwortlich?
    • Es ist leicht, als Unterstützer die Führung zu übernehmen, aber wie fühlt sich das an, als du unterstützt wurdest?
  • Was ist eine gute Art, Unterstützung zu bekommen? Möchtest du, dass der Unterstützer, der dich begleitet, dich vorwärts treibt? Oder möchtest du selbst die Geschwindigkeit bestimmen?
    • Peer-Unterstützer zu sein heißt nicht, jemanden zu einem bestimmten Punkt zu ziehen. Es ist besser, wenn jemand sein eigenes Tempo festlegen kann und wenn eine Person sagen kann, welche Art von Unterstützung sie / er möchte.
  • Wie ist die Beziehung zwischen Unterstützer und unterstützter Person?
    • Wie kann Gleichheit entstehen, wenn du etwas kannst, was sie / er nicht kann?
  • Heben Sie hervor: Jemand soll sich äußern können, in welcher Weise sie / er Unterstützung mag und dass die Rollen in Peer-Support-Situation gewechselt werden können.

Wiederholen Sie die Übung. Ist die Unterstützung dieses Mal gut?

Welches Material wird benötigt?

Hindernisse und Augenbinden.

Tipps für die Trainer / zusätzliche Informationen

Zeitrahmen: 45 Minuten

   

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